Flächensuchhunde

Flächensuchhunde sind in der Lage, innerhalb sehr kurzer Zeit enorme Flächen abzusuchen. Unabhängig davon, ob es regnet, stürmt oder schneit, ob es nachtfinster ist oder taghell. Auch für uns Menschen sehr unwägbares Gelände wird von Hunden mitunter problemlos durchlaufen. Um sich die Lauf- und Suchleistung der Tiere einmal vorstellen zu können: 30.000 Quadratmeter sind innerhalb von 20 Minuten abgearbeitet. Diese Werte variieren je nachdem wie dicht oder offen das Gebiet bewachsen ist. Steht der Wind dazu noch günstig, nimmt der Hund die Witterung über mehrere hundert Meter hinweg wahr. In der RHOT Lemwerder werden die Hunde in erster Linie zu Verbellern ausgebildet. Dabei verharrt der Hund bis zum Eintreffen seines Hundeführers an der gefundenen Person und weist durch anhaltendes Bellen den Weg. Als Suchtaktik hat sich hier nach unseren Erfahrungen u.a. das Revieren bewährt, das ein strukturiertes Abarbeiten des Geländes ermöglicht. Der überwiegende Teil der Flächensuchen sind Suchen nach vermissten Kindern, dementen Personen oder suizidgefährdeten Menschen.